Serie: LLMs produktiv betreiben (Teil 2 von 2)
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Im zweiten Teil geht es um die Realität nach dem Go-live: inkonsistente Antwortqualität, Spitzenlast, Kostenanstieg und schwer reproduzierbare Fehler. Entscheidend ist, dass dein System nicht nur „funktioniert“, sondern unter Last verlässlich bleibt.
1) Observability, die wirklich hilft
- Technik: TTFT, P95/P99, Fehlerklassen, Timeout-Raten.
- Qualität: Task-Erfolgsquote, manuelle Korrekturen, Wiederholungen.
- Kosten: Kosten pro Workflow, Kosten pro erfolgreicher Antwort.
2) Fallbacks richtig designen
Fallback ist kein Notnagel, sondern Architektur. Gute Systeme definieren pro Fehlerfall die nächstbeste Route: kleineres Modell, anderes Provider-Profil, abgespeckte Antwortstrategie oder Human-Handoff.
3) Kostenkontrolle ohne Qualitätsverlust
- Cachebare Teilantworten identifizieren.
- Routing nach Aufgabenklasse statt Einheitsmodell.
- Leistungsbudgets je Team/Workflow setzen.
- Monatlich: teuerste 10% der Flows aktiv optimieren.
Wenn du diese drei Bereiche sauber betreibst, wird aus einem LLM-Feature ein belastbarer Produktivdienst – planbar in Qualität, Latenz und Kosten.
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