Serie: LLMs produktiv betreiben (Teil 1 von 2)
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Viele Teams starten mit einem Modell und einem API-Key – und merken erst später, dass produktiver Betrieb ganz andere Fragen stellt: Wie stabil ist die Latenz? Welche Qualität ist reproduzierbar? Wo läuft die Kostenkurve weg? Dieser erste Teil liefert einen pragmatischen Sockel, auf dem ein belastbarer LLM-Betrieb aufbauen kann.
1) Der Stack ist mehr als das Modell
Ein produktiver LLM-Stack besteht aus mehreren Schichten: Routing, Prompt-Management, Guardrails, Caching, Telemetrie und Incident-Prozessen. Wer nur auf Modellqualität schaut, landet schnell in instabilen Betriebszuständen.
2) Was von Anfang an feststehen sollte
- Zielmetriken: z. B. TTFT, P95-Latenz, Erfolgsquote pro Workflow.
- Fallback-Logik: was passiert bei Modell-Ausfall oder Qualitätsabfall?
- Kostenleitplanken: Budget-Alerts, Verbrauchsgrenzen, Eskalationsregeln.
- Owner-Modell: Wer verantwortet Prompting, Routing, Monitoring, Incidents?
3) Der pragmatische Einstieg in 30 Tagen
- Woche 1: Referenz-Workflows und Qualitätskriterien definieren.
- Woche 2: Telemetrie + Basis-Dashboard live schalten.
- Woche 3: Fallbacks und Error-Handling real testen.
- Woche 4: Kosten-/Leistungsreview und Betriebsregeln nachschärfen.
Teil 2 geht in die Tiefe zu Observability, Fallback-Design und Kostenkontrolle im Live-Betrieb.
Nächster Schritt: Wenn du den Überblick suchst, starte im Artikel-Hub. Für aktuelle Entwicklungen findest du die kompakten Updates im LLM-News-Bereich.
